Biotop für Mensch und Natur ermöglicht durch den Biber

Am Eisweiher im Stockacher Ortsteil Espasingen entsteht, dank eines überraschenden neuen Bewohners, ein beispielhaftes Modell für natürlichen Artenschutz. Das geplante Projekt „Wiederbespannung“ des Eisweihers, das aus Mitteln der Stiftung Naturschutzfonds gefördert werden sollte, wird aktuell nicht weiterverfolgt. Der Biber hat am Eisweiher übernommen – und zeigt uns eindrucksvoll, wie aus einem technischen Vorhaben ein lebendiges Naturprojekt werden kann, das sowohl für die Artenvielfalt als auch für Menschen neue Perspektiven eröffnet.

Am Mittwoch, den 6.8.25 besuchte Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und Stiftungsrat der Stiftung Naturschutzfonds im Rahmen seiner Sommertour den Eisweiher in Espasingen. Eingeladen hatte die Stiftung Naturschutzfonds gemeinsam mit der Stadt Stockach. Neben den Vertreter*innen des Ortschaftsrates und der Stadtverwaltung folgten auch Vertreter*innen des Landratsamtes, der Grundstückseigentümer Herr von Bodmann sowie Vertreter*innen der Presse der Einladung. Der Staatssekretär freute sich darüber, sich von den „Renaturierungsmaßnahmen des vierbeinigen Naturschützers“ am Eisweiher selbst ein Bild machen zu können und wies darauf hin, dass „Biber an vielen Stellen unsere heimische Natur aufwerten und als hilfreiche Baumeister fungieren“. Gemeinsam wurden mögliche Weiterentwicklungen des Biotops durch den Biber diskutiert. Außerdem soll die Öffentlichkeit zukünftig die Möglichkeit bekommen über den Biber und den von ihm geschaffenen Lebensraum am Eisweiher, beispielsweise über einen Biberlehrpfad, noch mehr zu erfahren.

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