Die Ursachen für den massiven Artenrückgang sind vielfältig - die Intensivierung auf landwirtschaftlichen Nutzflächen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ziel des Projektes ist es, grundlegendes Wissen speziell über die Bedeutung von Linsenkulturen und Blühflächen zur Förderung der Biologischen Vielfalt auf Ackerstandorten zu generieren.
Auf insgesamt 24 Untersuchungsflächen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurden insbesondere die tierökologischen Auswirkungen untersucht. Naturschutzfachlich bedeutsame Artengruppen wie Primärproduzenten (Vegetation), Prädatoren am Boden (Laufkäfer und Spinnen) und die Blütenbesucher (Bienen und Tagfalter), welche unterschiedliche Funktionen im Agrarökosystem wahrnehmen und wichtige Ökosystemdienstleistungen, insbesondere der Schädlingskontrolle und Bestäubung erbringen, wurden untersucht. Zudem werden die Auswirkungen der konventionellen und ökologischen Landnutzung vergleichend betrachtet, da die Blühflächen als Maßnahme der Biodiversitätsförderung auf den konventionellen Landbau ausgerichtet und die Linsenäcker als potentielle Biodiversitätsfördermaßnahme hauptsächlich im ökologischen Landbau anzutreffen sind.






